Stefan F. Dieffenbacher, Geschäftsführer Digital Leadership

Digitale Transformation in der Versicherungsbranche – Wo stehen wir und wo führt die Reise hin?

Ein Interview des AMC Magazins mit Stefan Dieffenbacher, Geschäftsführer der Digital Leadership GmbH

 

- Vor welchen digitalen Herausforderungen sehen Sie die Versicherungsbranche?

Im Wesentlichen geht es, kurzfristig, hauptsächlich darum, Vertrieb und Service ernsthaft online zu bringen. Beim Vertrieb tut sich schon einiges, zumindest bei der Akquise, rein digitale Abschlüsse sind aber ja immer noch die Ausnahme.
Noch schlechter sieht es beim Service aus: Wo sind die Plattformen, die einem Kunden seinen bestehenden Versicherungsschutz wirklich verständlich darstellen? Und ich spreche da nicht von Policen zum Download, sondern wirklich kundenfreundlichen, grafischen Übersichten, zum Beispiel.

- Und langfristig?

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Über den Autor
Stefan Dieffenbacher
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Whitepaper: Why banks need to move if they want to own banking in the future.

The whitepaper exists in two versions: 

1/ as a Slideshare-PDF which you may view below and download or

2/ read below as an (admittedly very long) blog post

Please do share your feedback and questions!

 

1.       Executive Summary

Driven by the top Internet players the speed of change in the financial services market is rapidly increasing. To secure their business and generate further growth these Internet players are forced to attack additional markets and the financial services market is one of them.

They will conquer the financial services market by

  • utilizing their global customer base and advanced customer intelligence (data),
  • by connecting today separated services to an eco system using technology and delivering advanced user experience
  • and their ability to move fast.

Their entry point to the financial services market is the offering of payment services to their clients through the use of their mobile devices. Extending the functionality of wallets will challenge classical retail banking’s value proposition as these Internet companies can go far beyond classical value propositions.

Some traditional financial services companies already start to understand that the time for a change has come, as these developments will challenge their core business models in very few years. For the first time, this many large-scale companies are starting to invest in programs in large excess of €500m to become better in digital.

While huge investments are not a sufficient reaction to the challenges of the market, players that will not follow the trend will lose their current position in the next years.

Traditional bank’s service offering and channel mix needs to be further rethought and adapted, followed by a fast-paced execution to respond to today’s quickly emerging reality. Players who are not able to manifest their position in the digital channels soon will be challenged in their existence.

The strategic transition needs to be guided by a short-term tactical approach to seriously start earning money in digital. On top of the pure positive financial impact of such a tactical approach, achieving significant sales through a much stronger public website as well as data-driven up- and cross-selling measures will start a cultural shift within the bank. When executives and employees discover that suddenly the digital channels generate large amounts of money, a movement of change could be kicked off. That would be the basis to understand the urgency and the possibility to develop a guiding coalition – the start of any strong change process.

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Über den Autor
Stefan Dieffenbacher
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Keynote: Baustellen im Online-Banking: was die Banken nicht adressieren.

Banken haben ihre digitalen Kanäle längst nicht so weit fortentwickelt wie eigentlich nötig. Die aktuellen Online-Banking / eBanking-Plattformen treffen weder die Erwartungen der Kunden, noch die des Geschäfts, noch die des Marktes.

So machen sich Banken zu einfachen Opfern der großen Internet Player, Payment-Anbieter und Start-ups, die zunehmend erfolgreich am Markt der Banken graben. Bill Gates’ Prognose “we need banking – not banks” könnte schneller wahr werden, als manchen im Markt lieb ist. Noch haben die Banken aber genug Geld, um zurückzuschlagen – und Bill Gates lag auch oft genug falsch mit seinen Prognosen. Die folgende Keynote, die ich gestern vor einem aufmerksamen Publikum in Brüssel gehalten habe, zeigt nicht adressierte Baustellen auf und spricht beispielhaft Empfehlungen aus: Ganz im Sinne von “wenn ich eine Bank wäre…”.

 

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Über den Autor
Stefan Dieffenbacher

4 Kameras im amazon phone

Die Gesichtserkennung im amazon Handy hat sicherlich nicht ausschliesslich den Zweck pseudo-3D darzustellen. Wird ein Gesicht gut erkannt, kann auch die Emotion des Betrachters eingeschätzt werden. Der Shop kann dann abhängig von Reaktionen alternative Artikel vorschlagen, Artikel Beschreibungen und Darstellungen optimieren usw. Da amazon ihr Handy vor allem als Verkaufsplattform sieht wird das sicher nicht lange auf sich warten lassen (oder ist es gar schon implementiert?).

http://gizmodo.com/how-amazons-fire-phone-cameras-know-where-your-face-is-1592859925

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Über den Autor
Alexander Schmid

Der richtige Grund?

In der schon etwas älteren Studie (2011) wird aufgeführt, dass 72% der Führungskräfte die Konkurrenz als Grund dafür sehen ihr Unternehmen einer „Digitalen Transformation“ zu unterziehen. Aus meiner Sicht ist das ein fataler Fehler: die Konkurrenz die Firmen bereits heute haben hat nämlich all die Schwächen die die Unternehmen selbst haben – speziell wenn es um das Thema Digitale Transformation geht.

 

Sich an der Konkurrenz zu messen, bedeutet also den falschen Benchmark zu haben und schlicht zu langsam zu sein. Oder noch deutlicher ausgedrückt, die Branchen die schon heute durch die Digitale Revolution in Bedrängnis gekommen sind oder gar ausgerottet wurden, wurden von Playern überrollt die aus anderen Segmenten kamen.

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Über den Autor
Alexander Schmid
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Warum ein offener Brief nicht ausreicht…

Mathias Döpfner (Vorstandsvorsitzender Axel Springer SE) hat vor kurzem einen aufsehen erregenden und äußerst lesenswerten offenen Brief an Eric Schmidt (google) veröffentlicht: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/mathias-doepfner-warum-wir-google-fuerchten-12897463.html

Lesenswert ist der Artikel schon alleine, weil zum ersten Mal einer der mächtigsten Industrieführer Deutschlands sehr offen ausspricht, dass selbst Größen wie der Springer Verlag inzwischen in einem unfassbaren Abhängigkeitsverhältnis zu google stehen. Auch wozu das noch führen kann wird in eindringlichen Worten beschrieben. Doch auch wenn die Absicht ehrenvoll und der Schritt mutig sein mag mit solch einem Thema so an die Öffentlichkeit zu gehen, bin ich auch der Meinung, dass der Hilferuf an die Politik und an Eric Schmidt nicht die Lösung des Problems sein kann und wird.

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Über den Autor
Alexander Schmid

Hello World!

Unsere Welt ändert sich gerade dramatisch. Digital ändert alles! Meine Kollegen bei Digital Leadership und ich haben uns entschieden ein BLOG zu diesem Thema zu erstellen, da wir von der Wichtigkeit des Themas überzeugt sind und auf der anderen Seite es immer noch wenige gute Quellen zu dem Thema gibt.

 

Wir werden in diesem Blog daher regelmäßig Artikel, Links, kurze Statements zu den Themen Digitale Strategie und Transformation veröffentlichen. Wir freuen uns natürlich sehr über Feedback, Empfehlungen für spannende Themen, Gast Autoren kurz auf einen Dialog…

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Über den Autor
Alexander Schmid